Volltext

(Artikel * 2010) Ehrlich, Heike u. a.
Musterung einer Kollaboration Muslimische Kriegsgefangene aus der Sowjetunion und die Dresdner SS-Mullah-Schule
in iz3w Nr. 316 * Seite 23 - 25
Themen: Deutsches Reich bis 1945 * * Dok-Nr: 207426
Standorte: A3W Osnabrück; FDCL Berlin; iz3w Freiburg; Nicabüro Wuppertal; VNB Barnstorf; IfaK Göttingen; biz Bremen; EWNT Jena

Vergangenheitspolitik


Musterung einer Kollaboration
Muslimische Kriegsgefangene aus der Sowjetunion und die Dresdner SS-Mullah-Schule

Muslimische Kriegsgefangene aus den zentralasiatischen Sowjetrepubliken wurden von der SS zunächst zu »asiatischen Untermenschen« stigmatisiert. Im Kriegsverlauf wurden sie auf Initiative des Reichsführer-SS Heinrich Himmler in »Freiwilligenverbänden« gegen die Rote Armee eingesetzt. Ein wichtiger Bestandteil dieses Plans war die Einrichtung der Dresdner SS-Schule für Mullahs. Dort wurden zwischen November 1944 und Februar 1945 Muslime zu Feldgeistlichen des Osttürkischen Waffenverbandes der SS ausgebildet. Die Schule verdeutlicht, dass die Kollaboration der NationalsozialistInnen mit Muslimen auch auf dem Reichsgebiet stattfand.


von Heike Ehrlich und Kathrin Krahl


Dem Überfall der Wehrmacht auf die Sowjetunion folgten anders als erwartet kein rascher Sieg, sondern lang währende Kämpfe. Mehrere Millionen RotarmistInnen wurden dabei von deutscher Seite gefangen genommen, darunter zahlreiche Angehörige der zentralasiatischen Sowjetrepubliken.1 In der rassistischen Hierarchie der NationalsozialistInnen rangierten die »asiatischen Untermenschen« noch unter den »Slawen«. Einsatzgruppen der SS verübten in verschiedenen Kriegsgefangenenlagern im Generalgouvernement und der Sowjetunion Massaker an zentralasiatischen Soldaten.2 Die Wehrmacht hingegen trennte bereits zwei Monate nach dem Überfall auf die Sowjetunion Kriegsgefangene aus den zentralasiatischen Sowjetrepubliken von den Übrigen, um mit ihnen ‘Freiwilligenverbände’ aufzustellen.3 Diese so genannten »Ostlegionen« der Wehrmacht, darunter die »Turkestanische Legion« und die »Kaukasisch-Mohammedanische Legion«, kämpften zunächst in der Ukraine und in Weißrussland gegen PartisanInnen.
Aufgrund der Kriegswende zuungunsten des Deutschen Reiches vollzog sich im Laufe der Jahre 1942/43 ein Wandel des rassistisch-ideologischen Umgangs mit den sowjetischen Muslimen. In der von dem Turkologen Johannes Benzing 1943 publizierten Studie »Turkestan« wird eine rassische Verwandtschaftsbeziehung zwischen Deutschen und »Turkestanern« konstruiert. War vormals von »mordenden und vergewaltigenden Mongolen« die Rede, wurden sie nun zum Kulturvolk erhoben.4 Die Waffen-SS warb ab Herbst 1943 um die Muslime unter den sowjetischen Kriegsgefangenen. Im Juli 1944 befahl Reichsführer-SS Heinrich Himmler, diese im zu gründenden Osttürkischen und im Kaukasischen Waffenverband zusammenzufassen. Die Motivation zur Gründung dieser Verbände beschrieb der Leiter des SS-Hauptamtes Gottlob Berger: »Endziel ist die Schaffung eines ‘Osttürkischen Korps’ zur politischen und militärischen Sammlung aller turkstämmigen mohammedanischen antibolschewistischen Kräfte zum Zwecke der inneren Zersplitterung der Sowjetunion.«5 Die SS zielte auf die »Revolutionierung« der »Turkvölker«. Hierzu wurde sowohl ein radikaler antirussischer Nationalismus propagiert als auch an die islamische Identität appelliert.
Mit der wissenschaftlichen Vorbereitung der »Revolutionierung« der »Turkvölker« gegen die Sowjetunion wurde die Arbeitsgemeinschaft Turkestan beauftragt. Anfang 1944 war diese aus der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft als Zusammenschluss von Turkologen und anderer Orientalisten hervorgegangen. Die Arbeitsgemeinschaft unterstand der Leitung des SS-Obersturmbannführers Reiner Olzscha. Ihr Sitz war in der Dresdner Innenstadt.6

In einer ‚arisierten’ Villa
Die Aktivitäten der Arbeitsgemeinschaft Turkestan umfassten die Gründung einer SS-Mullah-Schule.7 Dort wurden Feld-Mullahs ausgebildet, die die Militäreinheiten muslimischer Freiwilliger bei der Einhaltung der islamischen Speisevorschriften und der muslimischen Begräbnisriten unterstützen sollten. Die Erfahrung hatte gezeigt, dass die bei der Wehrmacht tätigen Feld-Mullahs sich häufig als ungeeignet erwiesen. Die muslimischen Soldaten machten sich oft lustig über ihre Predigten und Gebetsübungen. Daher wurden sechswöchige Kurse geschaffen, in denen ihre Eignung geprüft wurde und sie ihre Kenntnisse als Feld-Mullahs verbessern sollten.8
Für die SS-Mullah-Schule wurde eine Villa in Dresden-Blasewitz gemietet. Sie hatte der Dresdner Jüdin Jenny Jacoby gehört, bevor sie »arisiert« und im Anschluss als so genanntes »Judenhaus« von mehreren jüdischen Familien bewohnt wurde. Unter ihnen waren Victor und Eva Klemperer. Die meisten BewohnerInnen wurden 1942/43 nach Theresienstadt oder Auschwitz-Birkenau deportiert und ermordet.9
Im Zuge der islamischen ‚Umgestaltung’ der Villa erhielt die große Eingangshalle Mosaik-Imitate und Koransprüche nach dem Vorbild zentralasiatischer Moscheen. Ein weiterer Raum wurde mit einer Gebetsnische ausgestattet und sollte als Betsaal dienen.10 Die Suche nach muslimischem Lehrpersonal gestaltete sich schwierig. Für die Leitung wurde schließlich Professor Alim Idris gewonnen, ein Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes (AA). Er konnte allerdings nur drei Tage in der Woche in Dresden sein, da er in Berlin für die propagandistischen Radiosendungen für den sowjetisch-asiatischen Raum zuständig war.11 In seiner Rede zur Eröffnung der SS-Mullah-Schule in Dresden appellierte SS-Gruppenführer Walter Schellenberg an die Bereitschaft der nichtrussischen Völker der Sowjetunion, »an der Seite Deutschlands gegen den Bolschewismus zu kämpfen.« Er nannte den Islam ein »wichtiges Bollwerk gegen eine nationale, völkische und kulturelle Entwurzelung der Osttürken«.12

»Dankbar bis zum Endsieg«
Von Anbeginn war auch Amin el-Husseini, der mit den Nazis kollaborierende Mufti von Jerusalem, in die Planungen für eine SS-Mullah-Schule in Dresden involviert. Er hatte das SS-Hauptamt von der Notwendigkeit einer solchen Einrichtung überzeugt und hoffte seinen Einfluss auf alle im Deutschen Reich lebenden Muslime auszuweiten. Zur Eröffnung der Schule am 27. November 1944 schickte er folgendes Glückwunschtelegramm an Himmler: »Anlaesslich der Eroeffnung des Imamen-Institutes der Osttuerken in Dresden, das als weiteres Zeichen für Ihr grosses Interesse an der islamisch-deutschen Zusammenarbeit zu betrachten ist, uebermittle ich Ihnen den aufrichtigen Dank und die besten Gruesse der Muslimen. Ich versichere Sie, das diese Zusammenarbeit in dem gemeinsamen Kampf immer enger groesser und bis zum Endsieg andauern wird. Gez. Amin El Husseini Der Großmufti z. Zt. Dresden«.13 Dem Großmufti ist es allerdings nicht gelungen, alle auf Muslime zielenden Initiativen unter seiner Autorität zusammenzuführen. Seine Beteiligung an der Dresdner Schule wurde auf die Prüfung des Lehrpersonals hinsichtlich seiner fachlichen Eignung reduziert.
Den Aufzeichnungen von SS-Obersturmbannführer Reiner Olzscha ist zu entnehmen, dass der geplante Unterricht arabische Schreib- und Leseübungen, Koranlesungen, Kommentare zum Koran, Geschichte des Islams und der islamischen Völker und Gebetsübungen umfasste.14 In einem Bericht über seine Dienstreise zur Freiwilligen (Turk)Arbeits- und Ersatzbrigade schildert AA-Mitarbeiter Professor Idris die Inhalte seiner ideologischen Schulungen, von denen auch auf die Lehrinhalte an der SS-Mullah-Schule geschlossen werden kann: »In meinen politischen Vorträgen habe ich hauptsächlich die imperialistische und islamfeindliche Politik der drei Mächte England, Amerika und Sowjetunion und die islamfreundliche Politik Deutschlands (...) mit Beispielen aus der Geschichte dargelegt und bewiesen, dass im Falle eines anglo-amerikanischen-sowjetischen Sieges 2 Milliarden Menschen ohne Ausnahme lange Jahre Sklaven der 15.000.000 internationalen Juden sein würden (...). Deshalb müssen nicht nur die Türkischen Mohammedaner sondern auch andere Bevölkerungen Rußlands neben den tapferen deutschen Soldaten gegen die Anstürme Jüdisch-Sovjet-Rußlands unter Einsatz ihrer ganzen Kraft kämpfen«.15
Insgesamt wurden von Idris in der Dresdner SS-Mullah-Schule 62 muslimische Feldgeistliche ausgebildet. Es sind dreizehn Schüler bekannt, die als Lehrpersonal in der Dresdner Einrichtung bleiben sollten. Im Archiv des Instituts für Zeitgeschichte in München liegen Namenslisten der Klassen I und II sowie zweisprachige Zeugnisdokumente vor. Nach den Luftangriffen auf Dresden am 13. und 14. Februar 1945 stellte die Schule ihre Lehrtätigkeit ein. Die Mitarbeiter und Schüler flohen nach Weißenfels in Sachsen-Anhalt. Nach dem Mai 1945 verliert sich ihre Spur. Es gibt jedoch Hinweise, dass sich der Leiter der Schule, SS-Obersturmbannführer Reiner Olzscha, in amerikanische Kriegsgefangenschaft16 begab und dass sich einige der muslimischen Kämpfer der Auslieferung an die Sowjetunion entzogen und sich im süddeutschen Raum niederließen.17

Pragmatische Kollaboration
Die Kollaboration muslimischer Kriegsgefangener mit den Nationalsozialisten wirft Fragen nach politischen und persönlichen Motiven der SS-Mullah-Schüler auf. Über ihre Beweggründe, auf die deutsche Seite zu wechseln, kann aufgrund des vorhandenen Quellenmaterials nur spekuliert werden, wie auch die Geschichte der SS-Mullah-Schule ausschließlich aus Dokumenten und Interviews deutscher SS-Angehöriger rekonstruiert werden kann. Mit Sicherheit lässt sich lediglich sagen, dass die Kollaboration muslimischer Kriegsgefangener aus der Sowjetunion unterschieden werden muss von der Kollaboration aus freien Stücken, wie sie von Karl Rössel für Muslime aus dem Maghreb und dem Nahen Osten beschrieben wurde.18
Zentral ist dabei die Definition des Begriffs der Freiwilligkeit. Angesichts der Verhältnisse in den sowjetischen Kriegsgefangenenlagern kann keineswegs von einer uneingeschränkt freien Entscheidung die Rede sein.19 Andrej Angrick spricht von den Rekrutierungen als »Selektion zum Leben – allerdings um den Preis der Kollaboration und des Waffengangs«.20 Der Leiter des SS-Hauptamtes, Berger, machte deutlich, wie rassistisch und instrumentell sein Verhältnis zu den turktatarischen Soldaten war: »Versagen sie, dann schießen wir sie tot. Eine einfache Sache.«21
Die umfangreichsten Ausführungen zu dieser Fragestellung macht der Historiker Patrik von Zur Mühlen, der zu dem Schluss kommt, dass persönliche Motive die politischen Motive überwogen. Zwar verstanden die Nationalkomitees22 der sowjetischen Freiwilligen auf deutscher Seite die Legionen als »nationale Befreiungsarmeen«. Unbeantwortet bleibt aber mangels Quellen wie etwa Selbstzeugnissen die Frage, ob die Legionäre ihre Rolle selbst so interpretierten. Im Falle politischer Motive glaubt von Zur Mühlen, dass der Nationalismus vor etwaigen antikommunistischen Strömungen Vorrang hatte. Hinsichtlich der Loyalität macht von Zur Mühlen diverse Ausführungen zu Desertionen und Überläufen zu PartisanInnen und zurück zur Roten Armee: »... vor allem im Kaukasus desertierten mehrere kaukasische Verbände auf die sowjetische Seite, entweder aus Heimweh oder um nicht gegen die eigenen Landsleute kämpfen zu müssen«.23 Die Desertionen zurück in die Rote Armee nahmen mit der sich abzeichnenden Niederlage der Deutschen zu.
Die Bedeutung ideologischer Schnittmengen mit den NationalsozialistInnen bleibt unklar. Inwieweit der Antisemitismus und dessen Vernichtungsideologie unter den SS-Feldmullahs verbreitet war, kann nicht rekonstruiert werden. Aus dem existierenden Material lässt sich ausschließlich eine pragmatische Kollaboration prognostizieren. Die Verbrechen gegen sowjetische Kriegsgefangene durch die Deutschen ließen Kollaboration zu einem Mittel des Überlebens werden. Der Preis bleibt jedoch die Mittäterschaft am Verbrechenssystem.

Anmerkungen

1 Heute Usbekistan, Turkmenistan, Kirgistan, Tadschikistan und Kasachstan.

2 Cwiklinski, Sebastian: Die Panturkismus-Politik der SS: Angehörige sowjetischer Turkvölker als Objekte und Subjekte der SS-Politik. In: Höpp, Gerhard und Reinwald, Brigitte (Hg.). Fremdeinsätze: Afrikaner und Asiaten in europäischen Kriegen 1914-1945. Berlin 2000, S. 152

3 Giljazov, Iskander: Die Muslime Rußlands in Deutschland während der Weltkriege als Subjekte und Objekte der Großmachtpolitik in: Höpp / Reinwald (Hg.). a.a.O., S. 145

4 Ellinger, Ekkehard: Deutsche Orientalistik zur Zeit des Nationalsozialismus 1933-45. Edingen-Neckarhausen 2006, S. 352

5 Cwiklinski, Sebastian. a.a.O., S. 153

6 Brentjes, Burchard: Die Arbeitsgemeinschaft Turkestan im Rahmen der DMG; in: Burchard Brentjes (Hg.): 60 Jahre Nationale Sowjetrepubliken in Mittelasien im Spiegel der Wissenschaften, Halle/Saale 1985, S. 154

7 Neben der SS-Mullah-Schule in Dresden gab es eine Imam-Schule in Guben, an der Feldgeistliche für die bosnische SS-Division »Handshar« ausgebildet wurden. Außerdem fanden Imam- bzw. Mullah-Kurse bei dem Islamwissenschaftler Bertold Spuler am Islam-Institut der Universität Göttingen statt. Vgl. Hoffmann, Joachim: Die Ostlegionen 1941-1943. Turkotataren, Kaukasier und Wolgafinnen im deutschen Heer, Freiburg 1976, S. 139

8 Bundesarchiv Abteilung III Außenstelle Berlin-Zehlendorf, Document Nr. A 54,7 R.920. Vgl. van Koningsveld, Pieter Sjoerd: The Training of Imams by the Third Reich, in: The Study of Religion and the Academic Training for Muslim Clergy in Europe, Leiden 2008, Appendix: S. 358

9 Klemperer, Victor: Die Tagebücher 1933-1945, Kommentierte Gesamtausgabe, Berlin 2007, Digitale Bibliothek 150

10 van Koningsveld, Pieter Sjoerd, a.a.O., S. 353

11 Heine, Peter: Die Mullah-Kurse der Waffen-SS in: G. Höpp und B. Reinewald (Hg.), a.a.O., S. 185

12 ebd, S. 184

13 Fernschreiben von Amin El Husseini an Himmler vom 27.11.1944, in: Höpp, Gerhard (Hg.): Mufti-Papiere. Briefe, Memoranden, Reden und Aufrufe Amin al-Husainis aus dem Exil, 1940 – 1945, Berlin 2001, S. 229

14 van Koningsveld, Pieter Sjoerd, a.a.O., S. 361

15 Prof. Idris an den General des Freiwilligen-Verbandes im OKH Hauptmann Michel am 19. Januar 1945. Archiv des Institutes für Zeitgeschichte, Film MA 356

16 Brentjes, Burchard, a.a.O., S. 158

17 von Zur Mühlen, Patrik: Zwischen Hakenkreuz und Sowjetstern. Der Nationalismus der sowjetischen Orientvölker im Zweiten Weltkrieg, Düsseldorf 1971, S. 226ff

18 Siehe seinen Themenschwerpunkt »Treueschwüre für die Nazis – Kollaborateure in der Dritten Welt« in iz3w 306.

19 Zwischen 1941 und 1945 gerieten weit über 5 Millionen sowjetische Soldaten in deutsche Kriegsgefangenschaft. 3,2 Millionen Rotarmisten kamen dabei durch Folter, Zwangsarbeit, Hunger oder Kälte ums Leben. Vgl. Christian Streit: Keine Kameraden. Die Wehrmacht und die sowjetischen Kriegsgefangenen 1941-1945, Bonn 1997

20 Angrick, Andrej: Besatzungspolitik und Massenmord. Die Einsatzgruppe D in der südlichen Sowjetunion 1941 – 1943, Hamburg 2003

21 von Zur Mühlen, Patrik: S. 154

22 Nationalvertretungen der zentralasiatischen Sowjetrepubliken im Deutschen Reich, die von der deutschen Regierung die nationalen Unabhängigkeiten ihrer Staaten garantiert haben wollten.

23 von Zur Mühlen, Patrik, a.a.O., S. 64 f

24 Titus Lenk: Die SS-Mullah-Schule und die Arbeitsgemeinschaft Turkestan in Dresden. http://www.shoa.de/zweiter-weltkrieg/ueberfall- auf-die-sowjetunion/611.html


Heike Ehrlich arbeitet als Ingenieurin für Landschaftsplanung, Kathrin Krahl ist Mitarbeiterin im Kunsthaus Dresden. Auf die SS-Mullah-Schule stießen sie während ihrer Recherchen für audioscript zur Verfolgung und Vernichtung der Jüdinnen und Juden in Dresden 1933-1945.24 audioscript ist eine Audioproduktion, die an ausgewählten Orten die deutsche Gesellschaft im Nationalsozialismus und ihre Kontinuitäten bis in die Gegenwart sowie den Umgang mit der Shoa fokussiert. audioscript steht in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung:
www.audioscript.net