Volltext

(Artikel * 2003) Schmid, Bernhard
Kollektive Erinnerungen Die Diskussion um den "Neuen Antisemitismus" in Frankreich
in iz3w Nr. 273 * Seite 33 - 35
Themen: Antisemitismus; Islam * Frankreich * Maghreb * Dok-Nr: 142755
Antisemitismus

Kollektive Erinnerungen
Die Diskussion um den »Neuen Antisemitismus« in Frankreich


In den vergangenen drei Jahren wurden in Frankreich vermehrt Gewalttaten gegen Juden oder jüdische Einrichtungen verübt. Viele Täter sind Kinder maghrebinischer Einwanderer, die in der gesellschaftlichen Hierarchie ganz unten stehen. Dies löste eine kontroverse Debatte aus: Sind die Gewalttaten Ausdruck von manifestem Antisemitismus? Oder sind sie Teil der allgemeinen Gewalt in den Vorstädten?

von Bernhard Schmid

In Frankreich lebt heute die (nach Russland) größte jüdische Community in Europa. Dies geht vor allem auf Zuwanderung von Jüdinnen und Juden aus Nordafrika nach dem Zweiten Weltkrieg zurück. Die dortigen jahrhundertealten jüdischen Gemeinden waren vor allem nach 1492 bedeutsam geworden, da sie die aus Spanien zur selben Zeit wie die Muslime vertriebenen jüdischen Flüchtlinge aufnahmen. Doch die Kolonialperiode vertiefte die bereits vorher bestehenden, aber nicht zu unmittelbaren Konfrontationen führenden Brüche in den nordafrikanischen Gesellschaften. Die muslimischen Bevölkerungsteile konstituierten sich gegen die im 19. und 20. Jahrhundert zugewanderten Europäer zur Nation. Dabei fand sich die jüdische Bevölkerung meist auf der europäischen Seite der Spaltungslinie wieder. Ein Grund dafür ist, dass die französischen Kolonialisten die jüdische Bevölkerung zu assimilieren versuchten, teilweise um einen Keil in die kolonisierten Gesellschaften zu treiben, teilweise als Ausdruck liberaler Gedanken.
In Algerien, in dem eine nach Religionsgruppen geschichtete Apartheid herrschte, machte das Crémieux-Dekret von 1870 die Juden zu französischen Staatsbürgern. Sie standen damit rechtlich (fast) auf gleicher Stufe wie die aus Frankreich, aber auch Italien und Spanien zugewanderten Siedler. Dagegen wandte sich im späten 19. Jahrhundert eine antisemitische Bewegung in der europäischen Bevölkerung. Doch mit der Unabhängigkeit 1962 verließ der Großteil der algerischen Juden zusammen mit den Europäern das Land, da sie annahmen, keinen Platz im neuen Staat finden zu können.

Spannungen mit Geschichte
In den Nachbarländern Marokko und Tunesien fand kein vergleichbarer Bruch statt. Doch anlässlich des arabisch-israelischen Krieges 1967 kam es besonders in Tunesien mehrfach zu Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung, die der »Sympathie mit dem Feind« verdächtigt wurde. Der größere Teil der Juden aus diesen Ländern ist in den letzten 30 Jahren nach Frankreich ausgewandert, ein kleinerer Teil auch nach Israel. Heute leben in beiden Ländern noch jeweils rund 3.000 sich offen als Juden bekennende Menschen. In der Regel werden sie respektiert. Doch mit dem Anschlag auf die Synagoge von Djerba (April 2002) und dem Massaker bei den Attentaten von Casablanca (Mai 2003) gerieten sie ins Visier eines brutalen Terrorismus, der freilich das Werk transnational operierender Kleingruppen ist und nicht aus der ?Mitte der Gesellschaft? kommt.
In Frankreich lebten vor dem Zweiten Weltkrieg rund 300.000 Juden. Ein Viertel von ihnen wurde während des Nationalsozialismus ermordet. Erst nach 1970 wuchs die jüdische Bevölkerung durch die Zuwanderung von sephardischen Juden wieder an. Heute leben hier schätzungsweise 600.000 jüdische Menschen. Zwei Drittel von ihnen sind nordafrikanischer Herkunft.
Aus dieser Vorgeschichte der JüdInnen in Frankreich erklärt sich teilweise, warum heute ein besonderes Misstrauensverhältnis zwischen »jüdischer« und »arabischer« Bevölkerungsgruppe herrscht.1 Die an die Konflikte in Nordafrika gebundenen »Kollektiverinnerungen« würden unter den Bedingungen allgemeiner gesellschaftlicher Teilhabe vielleicht nur Spuren im Gedächtnis ohne praktische Relevanz darstellen. Aber in Zeiten von sozialen Spannungen, die durch die Ausgrenzung der MigrantInnen angeheizt werden, brechen diese Erinnerungen wieder auf und drohen zu Spaltungslinien zu werden. Der vermeintlich größere ökonomische Erfolg der jüdischen Community (in Wirklichkeit leben viele der jüdischen Einwanderer in armen Verhältnissen) schafft Missgunst bei einem Teil der maghrebinischen Community. Diese steht im allgemeinen auf der untersten Stufe in der Hierarchie der französischen Gesellschaft. Der Hass gegen »die Juden« bietet manchen EinwandererInnen ein wohlfeiles Mittel zur Frustrationsabfuhr.

Wellen der Gewalt
Der schlimmste Ausdruck davon sind die beiden Wellen von Gewalttaten, die im Herbst 2000 (nach Ausbruch der Zweiten Intifada) und im März/April 2002 (nach Beginn der Auseinandersetzungen um Jenin) für eine Dauer von jeweils ein bis zwei Monaten zu verzeichnen waren. Im Frühjahr 2002 brannte in Marseille eine Synagoge weitgehend aus. Nahezu zeitgleich wurde die Wand eines jüdischen Gebetshauses in La Duchère ? einem »sozialen Problemviertel« bei Lyon ? mit Hilfe eines so genannten Rammbock-Autos (voiture-bélier) eingedrückt. 14 jüdische Jugendliche des Fußballclubs Maccabée in Bondy, einer Trabantenstadt nördlich von Paris, wurden von einer größeren Bande malträtiert. Zwischen dem 29. März und dem 17. April 2002 wurden insgesamt 395 Straftaten unterschiedlicher Schwere gegen jüdische Menschen und Einrichtungen festgestellt, von Beleidigungen und Bedrohungen bis hin zu physischer Gewalt. Das Schlimmste scheint zwar inzwischen vorüber zu sein, was aber nicht bedeutet, dass es zu keinen Gewalttaten mehr kommt (ebenso, wie es eine konstante Zahl rassistischer Straftaten gegen Einwanderergruppen gibt). Das jüngste Beispiel ist die Schändung einer Synagoge in der Pariser Vorstadt Saint-Denis im Juli 2003.
Die Täter, soweit deren Profil bekannt ist, lassen sich im Wesentlichen in zwei Gruppen einteilen. Der kleinere Teil der Täter besteht aus den »klassischen« Antisemiten der französischen extremen Rechten. Die deutlich größere Gruppe besteht aus jungen Männern oder Jugendlichen aus der arabischstämmigen Einwanderergruppe. Diese sind in den meisten Fällen bereits polizeibekannt oder vorbestraft, bevor sie mit Gewaltakten gegen Juden in Erscheinung treten, und gehören in der Regel keiner organisierten Bewegung an. Sie scheinen in losen Kleingruppen zu handeln, die sich in einer allgemein von Gewalt geprägten Umgebung bewegen: in den »sozialen Brennpunkten« der Trabantenstädte, wohin die Gesellschaft ihre Armen und ihre Probleme abschiebt.

Antisemitismus oder »Antifeujs«?
Ist der Begriff des Antisemitismus angemessen, um zu beschreiben, was in jüngerer Zeit in Teilbereichen der französischen Gesellschaft vorging? Oder ist er untauglich, weil er diese Erscheinungen »essenzialisieren« würde und ihnen durch einen Begriff, der unweigerlich sehr starke Erinnerungen und historische Erfahrungen transportiert, einen umfänglichen Bezugs- und Interpretationsrahmen überstülpen würde? Die Debatte über diese Fragen wird nicht nur unter JournalistInnen und WissenschaftlerInnen geführt, sondern vor allem auch unter französischen JüdInnen. Vereinfacht lässt sich feststellen, dass jene SprecherInnen und Institutionen, die für eine verstärkte Bindung der Juden an Israel eintreten oder die Israel als potenziellen Lebensort für sich betrachten, stärker zur Verwendung des Begriffs »Antisemitismus« neigen. Jene dagegen, die für eine »republikanische«, universalistische Perspektive eintreten und das Judentum vor allem als Bestandteil einer multiplen französischen Gesellschaft sehen, halten den Begriff für nicht geeignet, um die Ereignisse der letzten drei Jahre zu beschreiben.
Exemplarisch zeigt dies die Debatte zwischen Theo Klein, der zwischen 1983 und 1989 Präsident des jüdischen Zentralrats in Frankreich war, und dem Rechtsanwalt Arno Klarsfeld, der Sohn der prominenten jüdischen Publizisten Serge und Beate Klarsfeld. Klarsfeld meinte im Januar 2002 im Wochenmagazin Le Point: »Wenn man einen Rabbi angreift und eine Synagoge beschmiert, ist das eine antisemitische Handlung. Man sollte nicht versuchen, sie zu rechtfertigen, indem man sagt, dass ihre Urheber Opfer des Gesellschaftssystems seien«. Die Taten entsprechen seiner Ansicht nach einem ideologischen Klima, »in dem eine Kampagne von linken Intellektuellen Israel zu diabolisieren versucht«.
Klein argumentierte ebenfalls im Le Point dagegen: »Ich habe das traurige Privileg gehabt, in den 30er Jahren den wirklichen Antisemitismus zu erleben, der im Juden-Statut vom Oktober 1940 gipfelt. Ich denke, dass die aktuellen Ereignisse keine direkte Verbindung zu jenem Antisemitismus aufweisen. Ich bestreite nicht, dass es gegen Juden gerichtete Angriffe gibt. Aber diese gewalttätigen Elemente sind die gleichen, die auch Polizisten angreifen, Feuerwehrleute und Lehrer! Diese Taten sind Bestandteil einer allgemeinen Gewalt, die in diesem Teil der Jugend ? sei sie nun maghrebinisch oder nicht ? weit verbreitet ist. Sie wird aber vielfach von gewissen Predigern angefacht, die im Namen des Islamismus einen allgemeinen Kampf gegen die westliche Gesellschaft führen wollen.«
Auf andere Weise haben die jüdische Studentenunion UEJF und die Antirassismus-Organisation SOS Racisme das Problem der Benennung gelöst. Im März 2002 gaben sie gemeinsam ihr »Weißbuch« heraus, in dem sie hunderte verbale und physische Aggressionen auflisten, die zwischen September 2000 und Ende Januar 2002 gegen jüdische Menschen in Frankreich begangen wurden. Sie gaben ihm den schlichten Titel »Les antifeujs«. Dieser von den Herausgebern neu geprägte Begriff übernimmt eine Sprechweise der Jugendlichen in den Trabantenstädten, die systematisch die Silbenfolge der Wörter umdrehen. In ihr werden folglich aus juifs (Juden) feujs, so wie auch Frauen (femmes) zu meufs werden oder Bullen (flics) zu keufs.
Damit deuten die Herausgeber einerseits auf die spezifische Lokalisierung der Urheber solcher Taten hin, die in der Regel tatsächlich nicht aus der »Mitte der Gesellschaft« kommen. Andererseits umgehen sie das Benennungsproblem, indem sie sowohl auf eine spezifisch gegen Juden gerichtete Dimension der Taten (und der dahinter stehenden ideologischen Versatzstücke) hinweisen als auch den historisch mit konkreten Erscheinungsformen verbundenen Begriff »Antisemitismus« vermeiden. Dabei kommen sie jedoch nicht ohne Widersprüche aus: »Frankreich ist kein antisemitisches Land, und jene, die das Gegenteil behaupten, lügen, und zwar bewusst«, schreiben Patrick Klugman, der Enkel polnischer Juden, und Malek Boutih, der Sohn maghrebinischer Eltern, in ihrem gemeinsamen Vorwort. Aber, fahren der Vorsitzende der UEJF und jener von SOS Racisme fort, »die Wiedergeburt eines Antisemitismus ist eine Tatsache«; an dieser Stelle führen sie den Begriff also doch ein. Klugman fügte anlässlich der Vorstellung des Buches hinzu: »Man muss sich vor einer Gefahr hüten: Diesen unorganisierten Verhaltensformen eine ideologische Bedeutung zu verleihen, eine spontane Gewalt in eine theoretische Form zu gießen.« Gleichzeitig warnen die beiden Autoren in ihrem Vorwort davor, die Jugend »ignoriere vielleicht, wie leicht die Hände, die ?Tod den Juden? an die Wand schreiben, dazu übergehen können, Juden zu töten.«

Das Leid der anderen
Der Antisemitismus in Frankreich wurde im Kontext der ?Dreyfus-Affäre? zu Anfang des 20. Jahrhunderts vorübergehend zur Massenbewegung und fortan durch Liberale und Sozialisten entschieden bekämpft. Als direkte Folgewirkung wurden 1905 Religion und Staat getrennt. Droht nun mit der Gewalt gegen Juden dieser historische Konsens der Französischen Republik aufzubrechen? Etwa dadurch, dass der staatliche Laizismus im Schulunterricht durch die Präsenz muslimischer Einwanderer(kinder) in Frage gestellt wird? Diese Vorstellung wird von einigen AutorInnen verfochten und in Verbindung mit dem Aufkommen eines neuen Antisemitismus gebracht, der spezifisch islamisch-migrantische Züge trage.
Dies vertreten beispielsweise die AutorInnen des Sammelbands »Die verlorenen Gebiete der Republik«: Zwar konzentriert sich das Buch entgegen dem im Untertitel formulierten Anspruch, »Antisemitismus, Rassismus und Sexismus in schulischer Umgebung« zu behandeln, fast ausschließlich auf Manifestationen von Hass gegen jüdische SchülerInnen, die von »arabischstämmigen« Kindern und Jugendlichen ausgehen. Verdienstvollerweise fasst es jedoch einige erschreckende Beobachtungen zusammen, vor allem die sich häufenden Berichte über die Schwierigkeit, in Schulen, die in so genannten Problemzonen liegen, Unterricht über die Shoah zu halten. Hier zeigt sich die Kehrseite eines Prozesses, der mit einem im Prinzip legitimen Anliegen begann: Die Kinder arabischer und afrikanischer Einwanderer wehren sich dagegen, dass »ihre« Geschichte im Unterricht entweder zu kurz kommt oder auf parteiische Weise verhandelt wird.
Problematisch an dem Buch jedoch ist die sich quer durch alle Beiträge ziehende Sichtweise, den Anspruch auf Respekt der schulischen Autorität und auf Unterbindung des als »abweichend« empfundenen Verhaltens mit dem Problem antisemitischer oder rassistischer Ideologien zu vermengen. So wird häufig das Problematische vorwiegend im Abweichen von den Ansprüchen der Mehrheitsgesellschaft gesucht. Besonders fatal aber sind jene Beiträge, die eine »Ethnisierung« des Untersuchungsgegenstands vornehmen. Dabei sticht der Beitrag einer Geschichtslehrerin hervor: »Je nach der ethnischen Zusammensetzung der Schule und der dabei vorherrschenden Komponente, griff der Negationismus2 den einen oder den anderen Genozid an«. Die Autorin spricht dabei vom Holocaust sowie vom Völkermord an den Armeniern während des Ersten Weltkrieges. »Die Nicht-Existenz einer türkischen Community in meiner Schule erklärt die Abwesenheit von Reaktionen zu diesem Thema (der Mord an den Armeniern, B.S.). Hingegen ließ der Unterricht zum Zweiten Weltkrieg und dem Genozid an den Juden den Vorurteilen der maghrebinischen Schüler freien Lauf.«
Man muss demgegenüber darauf bestehen, dass es weder »die ethnische Zusammensetzung« einer Schule noch die »Existenz« oder »Nicht-Existenz einer Community« für sich genommen sind, die das Aufkommen von Tendenzen zur Leugnung des Holocaust oder der Massenmorde an Armeniern zu erklären vermögen. Es handelt sich vielmehr um politische und alltagsideologische Prozesse, die in fast allen Bevölkerungsgruppen am Werk sind und die zum Anwachsen von Ressentiments gegenüber Angehörigen anderer Communities führen.

Verborgenes Judentum
Die Ereignisse der letzten drei Jahre haben tiefe psychische Spuren hinterlassen. Viele jüdische Menschen haben an (Selbst-)Vertrauen verloren und reagieren mit unterschiedlichen Strategien darauf. Eine Zeitlang neigten einige dazu, ihr Judentum zu verbergen, indem sie etwa die Kippa gegen Baseballkappen austauschten. Seit ungefähr einem Jahr ist dies aber stark zurückgegangen, die Kippa wird auch in vielen »Problemvierteln« von Paris ? allerdings nicht überall
in den Trabantenstädten ? wieder deutlich sichtbar getragen. Ein Teil der Juden reagiert durch geistigen Rückzug auf die Grenzen der eigenen Gemeinschaft oder durch Auswanderungsabsichten. Wieder andere warnen davor, sich selbst zu ghettoisieren. Sie betonen, jüdische Menschen seien nicht die einzigen Opfer von Gewalt in den »Problemzonen«.
Vieles wird davon abhängen, die community-übergreifende Zusammenarbeit zu stärken. Einige Hoffnung machende Ansätze existieren. So organisierten die beiden Radiostationen Radio Beur (Beurs heißen die arabischstämmigen Einwandererjugendlichen) und Radio Shalom gemeinsame Sondersendungen und öffentliche Debatten nach der Gewaltwelle. Der überwiegende Teil der Linken, auch der propalästinensischen, versucht seinerseits, die »ethnische« Aufladung der Perzeption des Nahost-Konflikts in Frankreich zurückzudrängen und die Debatte auf einen rationalen, politisch verhandelbaren Kern zu reduzieren. Es gibt kaum eine Veranstaltung zum Thema, bei der nicht französische Juden oder israelische Staatsbürger Beiträge halten. Andere Teile der Linken hingegen, etwa traditionelle antiimperialistische Gruppen, hängen sich mitunter an ethnisch aufgeheizte Stimmungen an oder mischen sich mit islamistischen Kleingruppen. Diese Strömung in der Linken ist allerdings nicht sehr stark, und die Fixierung auf sie macht blind für die realen Gefahren.

Anmerkungen:

1 Beide Begriffe sind ungenau: Viele JüdInnen haben Arabisch als Muttersprache, und viele »AraberInnen« stammen aus der nicht arabisch sprechenden berberischen Bevölkerung in Marokko und Algerien.

2 Negationismus ist der französische Begriff für die Leugnung des Holocaust.


Bernhard Schmid ist freier Journalist und lebt in Paris. Die Langfassung des Textes ist unter www.hagalil.de nachzulesen.