Volltext

(Artikel * 2003) Rosenke, Jens
Die Sonnenseite des Bösen Nordkorea ist militärisch zu stark, als dass es angegriffen werden könnte
en iz3w Nr. 269 * Pagina 11 - 13
Temas: polítíca exterior; Gobierno; Armamento * Corea; Estados Unidos * Terror * Dok-Nr: 142687
Standorte: BUKO Hamburg; DWL Erlangen; A3W Osnabrück; FDCL Berlin; iz3w Freiburg; Nicabüro Wuppertal; VNB Barnstorf; 3WF Hannover; IFAK Göttingen; Kemnik Konstanz; AWH Hagen

Nordkorea

Die Sonnenseite des B?sen
Nordkorea ist milit?risch zu stark, als dass es angegriffen
werden k?nnte

Von den USA wurde Nordkorea schon immer als Bedrohung wahrgenommen ? zun?chst als ?Schurkenstaat? und seit Januar 2002 neben Syrien, dem Irak und dem Iran als Teil der ?Achse des B?sen?. Auf den ersten Blick passt das politische Regime in Pj?ngjang in dieses Schema: Nordkorea exportiert Massenvernichtungswaffen, unterdr?ckt seine Bev?lkerung und hat nachweislich bis 1987 Terrorismus gef?rdert.1 Wird also das ostasiatische Land zum n?chsten Angriffsziel des US-Krieges gegen den Terror?

von Jens Rosenke

Kein anderes Land der Welt ist so abgeschottet wie Nordkorea. Und gerade deshalb wird es von den Nachbarstaaten gef?rchtet, denn niemand wei?, welche und wie viele Massenvernichtungswaffen es in der ostasiatischen Diktatur gibt und welche Ziele der ?F?hrer? Kim Jong il gerade verfolgt. Der isolationistische Charakter l?sst sich unter anderem mit dem nach wie vor ungebrochenen Glauben an die ?Juche? erkl?ren ? der Ideologie von der Selbstversorgung des Landes. Kim il Sung wollte, dass Nordkorea nicht von ausl?ndischen M?chten abh?ngig sei. Und Kim Jong il mahnte auch vor drei Jahren noch: ?Wir sollten nicht zu sehr von den imperialistischen Stimmen, die nach Reformen und ?ffnung rufen, fasziniert sein?, denn: ?Reform und ?ffnung sind die Wege zum Ruin und wir d?rfen diesem Weg nicht zustimmen.?
Dabei kann die Grundversorgung der Bev?lkerung nicht einmal mit massiver ausl?ndischer Hilfe sichergestellt werden. Im Jahr 2002 fehlten noch etwa 2,3 Millionen Tonnen Getreide, um eine ausreichende Versorgung zu gew?hrleisten. Die seit sieben Jahren andauernde Hungerkatastrophe hat bisher etwa zwei Millionen Opfer gefordert ? bei einer Bev?lkerung von 24 Millionen. Versch?rft wurde diese Situation noch durch ?berschwemmungen, bei denen 60.000 Menschen obdachlos wurden. Trotz dieser schlimmen Lage klagen humanit?re Organisationen ?ber erschwerten Zugang in das Land. Lebensmittellieferungen landen nicht bei den Bed?rftigen, sondern in vielen F?llen in den Lagern der Armee oder der Partei. Nordkorea ist nicht in der Lage, auf dem Weltmarkt wettbewerbsf?hige G?ter zu produzieren. Seine Ausfuhren beschr?nken sich auf Rohmaterialien wie unbearbeitete Metalle, Textilien und chemische Grundstoffe. Diesen stehen teure Importe wie Maschinen und Computer entgegen. So exportierte Nordkorea 2001 G?ter im Wert von 290 Millionen US$, importierte jedoch G?ter f?r 1.220 Millionen US$.2

Zwischen den Fronten
Diese negative Handelsbilanz brachte Nordkorea ? verst?rkt seit Anfang der 90er Jahre ? eine chronische Auslandsverschuldung ein, die im Jahr 2000 etwa 124.6 Milliarden US$ betrug.3 Es ist das Land mit der niedrigsten Kreditw?rdigkeit auf der Welt. Die nordkoreanische F?hrung kann trotzdem ?berleben und das Land vor dem Kollaps bewahren, weil es von seinen Nachbarstaaten S?dkorea, China und Russland wirtschaftlich massiv unterst?tzt wird, da keiner der Staaten Interesse an einem kollabierenden Nordkorea hat. Darin liegt auch das Kalk?l der nordkoreanischen F?hrung unter Kim Jong il. 1999 wurden insgesamt 650 Millionen US$ ausl?ndische Hilfe in Nordkorea investiert.4 Aus S?dkorea kamen seit 1998 3,17 Milliarden US$, um den Lebenstandard der Menschen in Nordkorea zu erh?hen.
Die Volksrepublik China, Nordkoreas letzter Verb?ndeter, hat kein Interesse an einer Verschiebung der Machtkonstellationen in der Region. China m?chte ein vereinigtes Korea verhindern, das mit den USA milit?risch kooperiert, denn dies k?nnte eine amerikanische Milit?rpr?senz direkt an der chinesischen Grenze bedeuten. China konzentriert sich auf die Stabilisierung seiner Grenzen ? allein schon, um einen weiteren Anstieg der Zahl nordkoreanischer Fl?chtlinge zu verhindern. F?r S?dkoreas F?hrung steht hingegen die direkte milit?rische Bedrohung durch Nordkorea im Vordergrund ? inklusive dem m?glichen Einsatz von Massenvernichtungswaffen gegen US-St?tzpunkte sowie gegen s?dkoreanisches Territorium. Das Regime um Kim Jong il wird in dieser Hinsicht als unberechenbar eingesch?tzt. Ausschlaggebend ist hierbei die Erfahrung des Koreakrieges sowie der sp?teren Zusammenst??e mit den nordkoreanischen Streitkr?ften auf See oder in der Entmilitarisierten Zone (EMZ).
Auch Japan und die USA fahren angesichts des Bedrohungspotentials durch Nordkorea momentan einen sehr zur?ckhaltenden Kurs. Der Abschuss einer nordkoreanischen Taepo-dong-1-Rakete, die japanisches Territorium ?berquerte und im Pazifik aufschlug, zeigt, wie berechtigt die Sorge ist. Denn seither gilt es als sicher, dass Nordkorea Raketen im Notfall gegen Japan, US-St?tzpunkte im Pazifik oder sogar das Territorium der USA einsetzen kann. Das japanische Wei?buch sieht in Nordkorea sogar das wichtigste Sicherheitsproblem des Landes. Nordkoreas j?ngste au?enpolitische Drohgeb?rden ? der Abschuss von landgest?tzten Anti-Schiffsraketen und die Verletzung des s?dkoreanischen Luftraumes ? scheinen dieses Bild zu best?tigen. Und trotz der schlechten wirtschaftlichen Situation konnte Nordkorea sich einen Waffenimport von US$ 340 Mill. leisten. 14,3 Prozent der Staatseinnahmen werden f?r den Verteidigungshaushalt ben?tigt. S?dkorea gibt nur etwa 3,1 Prozent daf?r aus.
Dennoch stellen die konventionellen Streitkr?fte Nordkoreas eher quantitativ als qualitativ eine Bedrohung dar. Die meisten milit?rischen Ger?tschaften der nordkoreanischen Streitkr?fte sind technisch veraltet. Das Material der koreanischen Volksbefreiungsarmee stammt zum gr??ten Teil aus ehemaligen Best?nden der Sowjetunion und Chinas: Panzer, Artillerie-Gesch?tze und Raketenwerfer sind zum gr??ten Teil f?r eine konventionelle Kriegsf?hrung nicht mehr zu gebrauchen. Die gleiche Lage stellt sich auch in den anderen Teilstreitkr?ften dar. Die nordkoreanische Marine ist nur zur K?stenverteidigung ausgelegt. Sie besitzt zwar eine Vielzahl von Patrouillen-, Torpedo- und Raketenbooten. Diese sind, sofern schwimmf?hig, allenfalls f?r kleinere Gefechte mit s?dkoreanischen Marinestreitkr?ften zu gebrauchen, nicht jedoch f?r gr??ere Operationen. Und die nordkoreanische Luftwaffe besitzt zwar 760 Kampfflugzeuge, 82 Bomber, 480 Transportflugzeuge und 300 Hubschrauber, diese sind jedoch nicht in der Lage, in einem gr??eren Aktionsradius zu operieren. Au?erdem verf?gen die nordkoreanischen Flugh?fen nur ?ber eine rudiment?re milit?rische Infrastruktur und die meisten nordkoreanischen Piloten ?ber sehr wenig Flugerfahrung.

ABC-Potenzial zur Vernichtung
Die Bedrohung durch Nordkorea wird denn auch eher in punktuellen Bereichen gesehen. So sind ca. 60 Prozent der nordkoreanischen Streitkr?fte an der EMZ stationiert. In Reichweite der nordkoreanischen Artillerie liegen Seoul sowie die St?tzpunkte der amerikanischen Soldaten. Nordkorea drohte bereits einige Male damit, Seoul in ein ?Meer aus Blut und Tr?nen? zu verwandeln. Ein weiterer Faktor ist die Ungewissheit, in welchem Umfang Nordkorea ABC-Waffen besitzt. Sch?tzungen des s?dkoreanischen Verteidigungsministeriums gehen von etwa 2500-5000 Tonnen biologischen sowie chemischen Kampfstoffen aus. Diese seien auf sechs verschiedenen Lagerst?tten im ganzen Land verteilt. Weiterhin soll Nordkorea ?ber die F?higkeit verf?gen, diese im Ernstfall einzusetzen, sowie zehn unterschiedliche Krankheitserreger zu produzieren.5
Auch der Status des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms ist nicht eindeutig bestimmt. Offiziell hat Nordkorea zwar keine Atomwaffen, in amerikanischen Geheimdienstkreisen wird jedoch davon ausgegangen, dass Nordkorea zwei Atomsprengk?pfe von ca. 20 KT besitzt. Ob diese Sprengk?pfe auf Raketen zum Einsatz gebracht werden k?nnen, ist ungewiss.
Inzwischen besitzt Nordkorea die gr??te Anzahl an ballistischen Raketen in der so genannten Dritten Welt. Nordkorea verf?gt sch?tzungsweise ?ber 500 ballistische Raketen von kurzer bis mittlerer Reichweite (280-500 km). Mit diesen Raketen k?nnen Ziele in S?dkorea sowie US-St?tzpunkte angegriffen werden. ?ber die Anzahl von Mittel- bis Langstreckenraketen herrscht weitgehend Unklarheit. Die Taepo-Dong 1 mit einer Reichweite von ca. 1500-2200 km soll mit einer St?ckzahl von 15 Raketen im nordkoreanischen Arsenal vertreten sein. Die Anzahl der Langstreckenrakete Taepo-Dong 2 wird auf 5 Exemplare gesch?tzt. Nordkorea wird daher von der US-Regierung gerne als Rechtfertigung f?r ihr Nationales Raketenabwehrprogramm angef?hrt.
Doch Nordkorea wird nicht nur seiner direkten Drohung wegen als Teil der ?Achse des B?sen? gesehen. Vor allem der zunehmende Waffenexport ist es, der auf heftige Kritik durch die USA und andere Staaten trifft. Da die nordkoreanische Wirtschaft sich ?ber zivile Produkte nicht finanzieren kann, f?rderte Nordkorea seit Anfang der siebziger Jahre den Export von ballistischen Raketen. Nordkorea ist wahrscheinlich der gr??te Raketenexporteur auf dem Globus.
Seine Kunden sind vornehmlich im Nahen Osten angesiedelt. So erhielt ?gypten von Nordkorea mehrere hundert Kurzstreckenraketen vom Typ Scud-C. Gerade die Scud-B und C-Variante sowie Nordkoreas eigene Nondong-Rakete scheinen sich gro?er Beliebtheit zu erfreuen. Der Iran importierte etwa 800 Raketen vom Typ Scud-B, der Irak ca. hundert. Libyen und Pakistan kauften sich die Konstruktionspl?ne f?r diese Raketen von Nordkorea, um sie in eigener Lizenz herzustellen. Das in Seoul ans?ssige ?Institute for Defense Analyses? sch?tzt, dass Nordkorea seit 1985 etwa 540 Raketen nach Libyen, Syrien und den Nahen Osten exportiert hat. Weiterhin wird Nordkorea als stiller Teilhaber des pakistanischen Atomprogramms gesehen. Der bisher letzte Export von Raketen in den Nahen Osten ging in den Jemen. Dieser hatte 15 Scud-Raketen bestellt.
S?dkoreanische Geheimdienstquellen gehen von ca. 50-100 Millionen US$ aus, die Pj?ngjang in den letzten f?nf Jahren mit dem Export von Raketen und deren Technologie verdient hat.6 Tr?fe diese Angabe zu, w?rde Nordkorea etwa ein Drittel seines Exportes mit dem Handel von Raketen bestreiten. Nach Angaben von Ko Young Hwan, einem fr?heren nordkoreanischen Diplomaten, seien die Beziehungen zu seinen Kunden aber rein wirtschaftlicher Natur. Tats?chlich ist eine weitergehende ?konomische oder politische Zusammenarbeit mit anderen Staaten gegen die USA nicht festzustellen ? eine ?Achse des B?sen? mit Nordkorea also nicht in Sicht. Allerdings erh?lt Nordkorea technische und R?stungshilfe von anderen Staaten, vor allem von China und Russland. Chinesische Unternehmen sollen zudem in Nordkoreas Atomwaffenprogramm verwickelt sein. Russland lieferte an Nordkorea mehrere Kurz- und Mittelstreckenraketen sowie U-Boote und Tr?gersysteme.

Distanzierte Ann?herung
Das nordkoreanische Regime hat sich bislang gegen seine Umwelt behaupten k?nnen ? nicht zuletzt durch unberechenbare Handlungen und Drohgeb?rden. Denn je gef?hrlicher sich Nordkorea gibt, desto unwahrscheinlicher scheint ein milit?risches Eingreifen, jedenfalls in der Logik des nordkoreanischen Regimes. Es ist paradox: der Besitz von Massenvernichtungswaffen, der Export von Raketen und der menschenverachtende Umgang mit der Bev?lkerung haben Nordkorea zum Teil der ?Achse des B?sen? gemacht, ihm aber gleichzeitig einen gewissen Schutz durch Abschreckung verschafft.
Damit ist auch die Strategie der Clinton-Administration gescheitert, die auf eine Einbindung Nordkoreas in internationale Abkommen abzielte. Damals wurde eine milit?rische Option fallen gelassen, zu hoch schien das Eskalationsrisiko. Mit der Kooperationspolitik schien Clinton lange Zeit kleine Fortschritte zu machen, musste sich jedoch von der republikanischen Seite die Kritik anh?ren, dass Nordkorea f?r seine Erpressungsstrategie belohnt w?rde. Die darauf folgende Isolationsstrategie der Bush-Administration besch?digte die eigene und die Ann?herungspolitik S?dkoreas. Dennoch ist ein milit?risches Eingreifen seitens der USA auch heute unwahrscheinlich. Nicht nur, dass das US-Milit?r wegen des Irak-Krieges schlichtweg keine weiteren Kapazit?ten hat. Zu gro? w?re aber vor allem das Risiko f?r die umliegenden Staaten und zu hoch w?ren die Verluste bei den eigenen Truppen.7
Umgekehrt sollte die Anzahl der Massenvernichtungswaffen nicht dar?ber hinwegt?uschen, dass das nordkoreanische Regime unter Kim Jong il weder das Interesse noch die Option f?r einen Krieg gegen S?dkorea oder die USA hat. Bisher zeichnete sich Nordkorea immer durch das rationale Kalk?l der Machterhaltung aus. Ein provozierter Krieg gegen S?dkorea oder die USA w?rde aber das Ende der Herrschaft von Kim Jong il bedeuten. Und ein Einsatz von ABC-Waffen w?rde eine entsprechende Antwort der USA nach sich ziehen.8 Nordkorea br?che mit einem lauten Knall auseinander. ?Der einzig realistische Umgang mit der Diktatur in Pj?ngjang ist also der Dialog, den S?dkorea mit der ?Sunshine Policy? seit der Pr?sidentschaft von Kim Dae Jung praktiziert.

Anmerkungen:

1 Darunter fallen ein Anschlag auf s?dkoreanische Parlamentarier in Rangoon sowie das Sprengen einer s?dkoreanischen Verkehrsmaschine durch ein nordkoreanisches Selbstmordkommando. Nach 1987 sind keine terroristischen Handlungen Nordkoreas bekannt.

2 Der Export von Raketen ist in diesen Zahlen nicht miteingerechnet (siehe unten).

3 Vgl. Korea Trade Investment Promotion Agency (KOTRA). North Korea Economy. North Korea Foreign Debts unter www.crm.kotra.or.kr/main info/nk/eng/main.php3

4 Das Ausma? der gesamten humanit?ren Hilfe ist unbekannt. Die finanzielle Hilfe von S?dkorea, Japan und der EU wurde 2001 allein auf ca. 300 Millionen US$ gesch?tzt. Nicht eingerechnet sind hierbei die UN-Hilfsprogramme f?r Nordkorea.

5 Zu erw?hnen ist hierbei noch, dass Nordkorea 1987, also genau 15 Jahre nach deren Verabschiedung 1972, die Biowaffenkonvention (BWC) unterzeichnet hat.

6 Kirk, Don: For North Korea, missiles pay: International Herald Tribune, 12.12.2002 S.4

7 In der Krise um Nordkoreas Atomwaffenprogramm 1993 lie? die Administration um Pr?sident Clinton den sog. Operationsplan 5027 ausarbeiten, der sich mit einem milit?rischen Konflikt auf der koreanischen Halbinsel besch?ftigte. Der Plan ging von Verlusten im Rahmen von 80.000-100.000 amerikanischen GIs aus. Weiterhin w?rde der Konflikt einen Schaden von ?ber 1.000 Milliarden Dollar anrichten. Mc Cormack, Gavan: North Korea Coming in from the Cold (www.zmag.org).

8 Nordkorea ist f?r die USA ein m?gliches Einsatzszenario f?r Pr?ventiv-Schl?ge, bei denen der Einsatz von Atomwaffen nicht ausgeschlossen wird. Im Fr?hjahr 1998 wurden von der US- Luftwaffe ?bungen durchgef?hrt, die den Einsatz von taktischen Atomwaffen ?ber Nordkorea simulierten. Vgl. J?rgen Wagner: Schurkenpl?ne, Krieg oder Krise ? wohin steuert die Nordkorea-Politik der Bush-Administration. IMI Studie, S.7


Jens Rosenke ist Redakteur der Zeitschrift ami ? antimilitarismus information.