Drogen
Sei doch kein Muselmann
Zur Bewußtseinserweiterung des hegemonialen Konsenses
von Winfried Rust
Drogendiskurs und Drogenpolitik handeln selten von der Droge selbst oder von sinnvollen Bedingungen ihres Gebrauchs. Vielmehr wirken Drogen auf verschiedenen Ebenen als Feindbild, das die Hegemonie überkommener Gesellschaftsbilder und Ordnungsvorstellungen sichert. »Kulturfremde« Drogen, Dealer, die über Leichen gehen, aber auch die sozial motivierte Pathologisierung von DrogenkonsumentInnen dienen als Konsensangebote an die Gesellschaft.
Ein generelles Alkoholverbot sei nicht sinnvoll, schließlich habe sich der Konsum von Alkohol »über Jahrhunderte und Jahrtausende hier eingebürgert« und gehöre damit »zum deutschen Kulturgut«. So äußerte sich der Drogebeauftragte der alten Bundesregierung Eduard Lindner (CSU) zum Thema »Mißbrauch von Alkohol«.1 Wird es mit Drogen also erst dann schwierig, wenn sie »kulturfremd« sind? ? »Haschisch leuchtete mir sofort ein«, dekonstruierte Wolfgang Neuss dieses Problem, wenn auch nur diskursiv.
Sei es Cannabis in arabischen Ländern, Alkohol in den meisten Teilen der Welt, Kath auf der arabischen Halbinsel, Opium in Südostasien, das Kokablatt in Südamerika, oder seien es Kokain oder Ecstasy in kulturellen Szenen: Die Haltung gegenüber den »eigenen« Drogen ist ambivalent. Solange der Konsum in normalen Bahnen verläuft, wird er akzeptiert, wenn er unangenehm auffällt, wird er abgelehnt. Die offizielle Drogenpolitik ist da schon undifferenzierter: Heute nehmen laut UNO-Drogenkontrollrat etwa 190 Millionen Menschen »illegale Drogen«, größtenteils Cannabis. Aus ihnen rekrutiert sich eine millionenköpfige Gefängnisbevölkerung, die wegen drogenbedingter Delikte einsitzt. Der UNO-Drogenkontrollrat räumt ein, daß ? trotz der weltweiten Prohibition ? der verbotene Drogengebrauch inzwischen nahezu alle Länder der Welt betreffe.
Längst beschränken sich bestimmte Drogen nicht einfach auf bestimmte Regionen. Der verbreitete Irrglaube, Heroin und Kokain stammten als Rohstoff aus der südlichen Hemisphäre, der Konsum spiele sich jedoch im Norden ab, vermittelt ein Bild des Südens als anachronistische Wüste. Dabei realisiert sich hier die »Eine Welt«: In den Metropolen des Südens gibt es inzwischen die gleichen Drogenszenen wie im Norden. Diese Globalisierung jedoch erfolgt mit Hindernissen. Die kulturelle Tradition hat nach wie vor eine große Auswirkung auf den gesellschaftlichen Stellenwert einer Droge und somit auch auf den ihrer BenutzerInnen.
Die Ideologisierung der Drogen zeigt zwei Seiten einer Medaille auf. Eine ihrer Ursachen liegt im Ressentiment gegen das Künstliche, das Unnatürliche, die Chemie. Ein Ressentiment, das schon der gemeinsame Nenner von Teilen der Naturheilkunde und der nationalsozialistischen Ideologie war, die sich schließlich von der »jüdisch-materialistischen Fabrikmedizin« abgrenzten. Mit dem »Künstlichen« werden auch Veränderungen abgelehnt. Auf der anderen Seite werden aber auch »Naturdrogen« ideologisiert, denen »Eigenschaften der Naturvölker« und somit der Vergangenheit zugeschrieben werden. Auch der positive Bezug auf den kultischen Drogengebrauch in »Naturvölkern« bleibt in rückwärts gewandten Projektionen verfangen, obwohl Geheimnis und Qualität eines Rausches nicht beeinträchtigt sind, wenn bekannt ist, daß sie kein Geschenk der Götter sind.
Hierzulande gelten selbstverständlich nicht Hopfen und Malz als Naturdroge, sondern das »kulturfremde« Opium. Dessen Rausch sei ein schwereloser Supertrip, der neidvoll und abschätzig zugleich imaginiert wird. Die »Naturvölker« und ihr Drogengebrauch dienen zudem als Projektionsfläche für »ursprüngliche« Sinnlichkeit und Spontaneität, oder sie stellen eine »ursprüngliche« Nähe zu Gott her. Carlos Castaneda sieht auf dem Weg in die Spiritualität die Notwendigkeit, den »Zivilisationsverstand« mühsam aufzugegeben, um sich den Regeln z.B. eines Drogengeistes »Mescalito« hingeben zu können.2 Auf alle Projektionen wird im heimischen Drogendiskurs mit Schrecken reagiert, im exotischen dagegen mit Faszination.
Auf fremde Drogen reagieren Dominanzkulturen abweisend. Über den fremden Kaffee dichtet ein Volkslied vor der Jahrhundertwende: »Nichts für Kinder ist der Türkentrank, schwächt die Nerven, macht dich blaß und krank, sei doch kein Muselmann, der das nicht lassen kann.«3 König James von England kommentierte 1604 das Tabakrauchen folgendermaßen: »Was für eine Ehre oder Höflichkeit bewegt uns, die unterwürfigen Indianer zu imitieren, besonders mit einem so abstoßenden und stinkenden Brauch? Warum erniedrigen wir uns soweit, diese tierischen Indianer, Sklaven der Spanier, nachzuahmen?«4 Entsprechend träufelt heute ein ganz besonderer Feind der Volksseele fremdes Gift ein: der Dealer. Das Reich des Bösen ist faßbar. Der Dealer verkauft kulturfremde Stoffe, und er ist die Inkarnation der Profitgier. Dealer fixen Kinder an, verkaufen mit Heroin vermischtes Haschisch, und streben als Mafia nach der Weltmacht. Die 400 Milliarden Dollar Drogengelder, die weltweit zirkulieren, gelten als eine Gefährdung des ansonsten zivilisierten Zusammenlebens.
Der »normale« Rassismus, der mit Drogen verbunden ist, äußert sich in Begriffen wie »die schwarzafrikanischen Dealer«. Ihnen wohnt eine ethnische Zuschreibung inne. Dieser Rassismus füllt ebenfalls Gefängnisse und Abschiebezellen. Weil der Drogenhandel für manche rassistisch Ausgegrenzten die letzte Einkommensquelle ist, müssen sie sich für den riskanten Straßenverkauf hergeben ? wo sie als »kriminelle Ausländer« erneut stigmatisiert und verfolgt werden. In den USA befinden sich ein Drittel aller schwarzen Männer zwischen 20 und 29 Jahren unter Bewährungsauflagen, zumeist im Zusammenhang mit Drogendelikten, ein Erfolg doppelter Selektion. Denn die einzige staatliche Zuwendung, die die Schwarzenviertel noch erfahren, sind Drogenkontrollen, von der wirtschaftlichen Entwicklung sind sie ausgeschlossen.5
Zur Geschichte der Drogenpolitik
In der BRD wurde 1972 das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) neugefaßt ? mit der Konsequenz, daß Verstöße nicht mehr als Vergehen, sondern als Straftatbestände geahndet wurden. Das zahlte sich doppelt aus. Zum einen als Disziplinierung einer aufmüpfigen Jugendkultur, zum anderen zur Herstellung einer neuen Identität der Rechtschaffenen. Die Verteufelung der Drogen war ein Konsensangebot an die Gesellschaft, das von links bis rechts gut ankam. Ziel war laut Gesetzestext der »Schutz der Volksgesundheit«, Folge war die Geburt der Junkies als Kriminelle. Inmitten der satten Konsumgesellschaft entstanden so die Drogenszenen: anziehend wegen ihrer scheinbaren Renitenz und dem Erlebniswert der Drogen, aber deprimierend wegen der Übermacht zerstörerischer Zwänge, zwischen denen viele Junkies aufgerieben wurden. Denn durch das gestiegene Risiko stiegen auch die Preise der Drogen für z.B. gestrecktes Heroin, welches der Gesundheit genauso zusetzte wie der Streß von illegaler Beschaffung, Polizei und Knast, Drogenhandel und Zwangskriminalität, Stigmatisierung und Armut.
Die steigenden Drogenprobleme führten Anfang der 70er-Jahre zu einer ersten Debatte. Bis dahin wurden Drogenabhängige üblicherweise in geschlossenen Stationen psychiatrischer Kliniken untergebracht. Hier erfolgte eine Therapie mittels Medikamenten, Disziplinierungsversuchen und Beschäftigungsprogrammen. Als Reaktion auf diese meist erfolglosen Versuche gründeten »Release«-Gruppen Zentren für direkte Drogenhilfe. Die Aktiven sahen nicht die Drogen oder die BenutzerInnen als zentrales Problem, sondern eine »süchtige Gesellschaft«, deren Probleme nicht einfach in Individuen hineinverlagert werden sollten. Mitte der 70er hatte jedoch die reformierte Therapierung von Drogenabhängigen die Release-Bewegung aufgesogen. Dabei stärkte sich wieder das Denken, persönliche Defizite bei Süchtigen reparieren zu müssen. Mit nunmehr reformiertem sozialen Anstrich konnte der Zugriff auf die Abhängigen noch umfassender werden. Innerhalb von Gruppentherapien sollte erreicht werden, daß positives Verhalten belohnt und negatives Verhalten bestraft wird, gruppendynamisch und rund um die Uhr. Zu solchen Leistungen war selbst das alte System nicht in der Lage gewesen. Schauplatz war ein Raum ohne Freiheitsrechte: kein Telefon- und Briefkontakt während der ersten drei Monate und Informationssperre (kein Fernsehen, keine Zeitung, kein Besuch).6 Probleme, welche die Kriminalisierung von Drogen geschaffen hatte, sollten durch Stigmatisierung und Therapisierung der Betroffenen gelöst werden. Deren »Therapiebereitschaft« rührte hauptsächlich daher, daß die Alternative ein Gefängnisaufenthalt war: »Therapie statt Strafe«.
Mitte der 80er Jahre erfolgte eine »positive« Zäsur. Angesichts der Aids-Erkrankung wurde Handlungsbedarf erkannt, und im Fahrwasser der Aids-Prävention kam es zu Reformen an der drogenpolitischen Basis: Spritzentauschangebote, vereinzelt Gesundheitsräume, Gebrauchsanweisungen für sicheren Umgang mit Drogen, vermehrt Substitutionsbehandlungen. Angesichts der zuvor einseitigen Ausrichtung der Drogenhilfe auf Abstinenz war das ein unerwarteter Durchbruch zu einem pragmatischen Umgang mit Drogenproblemen. Der alte Grundsatz »zuerst Therapie, dann weitergehende Hilfen« war an den realen Bedürfnissen vieler DrogenkonsumentInnen einfach vorbeigegangen. Die nun eingeführten Verbesserungen waren erst als Abfallprodukt der »Rettung der Volksgesundheit« möglich geworden.
Die Legalisierungsdebatte: Ende der Ideologisierung?
Das Ziel fortschrittlicher Strömungen in Sozialarbeit, Verfolgungsbehörden und Lokalpolitik ist es nun, das Drogenelend zu reduzieren, die Verfolgungs- und Strafbehörden zu entlasten und den illegalen Drogenhandel einschränken. Dazu können drei Ansätze der Debatte unterschieden werden (die sich als konkrete Handlungsentwürfe oft wieder vermischen): die Modelle marktwirtschaftlichen, medizinischen und staatlichen Handelns. Das Spektrum der Befürwortung einer marktwirtschaftlichen Freigabe von Drogen reicht vom Neoliberalen-Guru Milton Friedman bis zu den Cannabis-Fans, die keinen Grund für eine Reglementierung mehr sehen wollen. Doch die simple Übergabe eventueller Suchtstoffe an eine konsumistische Bearbeitung durch die legale Wirtschaft kann wohl kaum zu einem sinnvollen Umgang führen. Das medizinische Modell ähnelt den aktuellen Therapie- und Substitutionsprogrammen. Ärztliche Vergabeprogramme verhelfen »PatientInnen« zu Rezepten für Drogen. Die Pathologisierung des Gebrauchs bestimmter Drogen würde hier fortbestehen. Die Nachteile beider Modelle könnten mit der staatlichen Organisation des Drogenhandels ausgeschaltet werden (wobei der Staat kaum jene Drogen, die empirisch den größten Konsum und Schaden aufweisen, in die Hand bekommen will oder kann: Alkohol und Tabak). Doch dann wird der Bock zum Gärtner gemacht, hat doch der Staat maßgeblich das Drogenelend durch den Kriminalisierungskurs verursacht.
Derweil sind Junkies und Dealer im Alltagsbewußtsein noch immer als Sündenböcke und Feindbilder etabliert. Ihnen darf nicht »nachgegeben« werden, und jeder Stammtisch weiß: »Die Süchtigen, das sind die Anderen«. Das heißt, daß auch pragmatische Drogenarbeit und Legalisierungsbemühungen wieder unter dem Druck stehen, ihre Bemühungen repressiv auszuformen, ähnlich dem Umschlag der Release-Bewegung zur Pathologisierung einer ausgesuchten Szene. So können beispielsweise Druckräume auch zur Legitimierung der »Säuberung« des öffentlichen Raums von Junkies dienen, oder zur medizinischen Verfeinerung der Disziplinierungsmaßnamen.
In jedem Fall steht die »Macht« des fortschrittlichen Drogendiskurses in keinem Verhältnis zu den materiellen Möglichkeiten der Nutznießer des Drogenkrieges: Der Staat und seine Sicherheitsorgane haben an Legitimation und Macht gewonnen. Parteien wollen auf Angstmache ungern verzichten. Die illegale Drogenwirtschaft setzt im Jahr etwa 400 Milliarden Dollar um, und auch sie unterstützt eine Politik, welche die Prohibition gewährleistet ? denn das steigert die Preise. Wie der »starke Staat« mit der Kriminalisierung von Drogen wächst, läßt sich am Beispiel der BRD gut studieren. Im Zusammenhang mit Drogen erließ der Gesetzgeber in jüngerer Zeit die Gesetze zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität, das Gesetz zur Verfahrensentlastung, das Verbrechensbekämpfungsgesetz, und den »Großen Lauschangriff«.
Im Interesse der sozialen Hegemonie der Rechtschaffenen wirken ? auch aus der Gesellschaft heraus ? im lokalen bis globalen Raum Strategien der Ausgrenzung unerwünschter Personengruppen. Sie sind der Mehrheitsbevökerung als Objekte der Verachtung preisgegeben, aber auch als Warnung, nicht auszubrechen, trotz steigendem Konsum-, Leidens- oder Leistungsdruck. Durch die Abgrenzung vom verächtlichen Anderen finden die übrigen Vereinzelten ihren Platz.
Das Vorurteil, welches Drogen für die Folgen ihres gesellschaftlich vermittelten Gebrauchs verantwortlich macht, und darüber hinaus sogar für Folgen von Armut oder Ausgrenzung, sitzt tief, und ist kulturell abgesichert. Interessen und Mechanismen des Fortlebens vom Feindbild Droge leben auch in den fortschrittlicheren Debatten fort. Der vorherrschende Drogendiskurs eignet sich weiterhin eher zur Absicherung kultureller Vorurteile und gesellschaftlicher Hierarchien, als daß er pragmatisch nach der Lösung realer Drogenprobleme suchen könnte.
Anmerkungen:
1 Bremer kassiber, November 1997, nach dem Weser-Kurier, 15.07.1997
2 Vgl. Carlos Castaneda, Die Lehren des Don Juan, Frankfurt 1973
3 Verfaßt von Karl-Gottlieb Hering, Beleg von 1846
4 Vgl. Europäisches Jugendparlament, Broschüre ´Drogen und Entwicklung´
5 Vgl. Mike Davis, City of Quartz, Berlin 1994
6 Vgl. Heino Stöver, Drogenhilfe und Drogenpolitik in Deutschland, Dr.Mabuse, März 1997.
Winfried Rust ist Mitarbeiter im iz3w.
Im Dschungel der Linken
Nicht zuletzt stellte die Drogenpolitik ein erfolgreiches Konsensangebot an die Linke dar. Schon um die Jahrhundertwende warnte die Sozialdemokratie »Arbeiter, meidet den Schnaps!« in Anlehnung an den bürgerlichen Puritanismus. Der rechte Flügel der SPD proklamierte »Der Schnaps, das ist dein Feind« (Karl Kautsky), aber der linke Flügel stand nicht nach, und proklamierte »Nüchternheit zum unverzichtbaren Moment proletarischer Selbstdisziplinierung« ( vgl. Lars Quadfasel, Opium für das Volk, Bahamas 21). Folgerichtig legte SPD-Gesundheitssprecher Groothjan 1921 das erste Sterilisationsprogramm für »Alkoholiker« vor.
Die KOMINTERN-Staaten unterstützten stets die UN-Abkommen, und auch verschiedene Befreiungsbewegungen lagen auf dieser Linie. Der IRA, der ETA oder den Black Panthers wurde auch in der undogmatischen Linken der 80er zugute gehalten, daß sie das Drogenproblem in ihren Terrains zu lösen vermochten, indem sie Dealer und Junkies verfolgten. Dabei wurde normale, repressive Drogenpolitik betrieben (und zwar bis hin zur Liquidation von Dealern).
»Heroin tötet!«, titelt zur Zeit ein Plakat der kurdischen ERNK. Es mag sein, daß die ERNK mit ihren Plakaten den rassistischen Diskurs über die »Kurdische Drogenmafia« zerstreuen will, oder daß sie die Türkei wegen der einschlägigen Connection zu Waffen- und Drogenhandel anschwärzen will. Kenntnis der Ursachen des Drogenelends verrät das Plakat nicht. In besetzten Häusern oder Szenevierteln Westeuropas tauchten schon früher analoge Verschwörungstheorien auf. Die Analyse lautete: Der Geheimdienst pumpt Heroin in die Ghettos, um die Organisierung von unten zu sabotieren, und die Junkies machen die besetzten Häuser kaputt. Dabei gab es in den »Freiräumen« tatsächlich Handlungsbedarf im Zusammenhang mit Drogen, doch die Folgerungen waren teilweise ideologisch.
Weil Drogen an sich schlecht gemacht werden, muß der böse Kapitalismus oder Imperialismus schuld sein, dessen Profitstreben arme UnterschichtlerInnen zur Droge greifen läßt. Auch wenn einzelne Haschrebellen von der Droge positive Impulse für die Befreiung erhoffen: Auch Linke sehen in der Wirkung der Droge einen Feind des politischen Subjekts.
Winfried Rust |