Kampfkulturen
Eine Frage der Definition
Edward W.Said über Huntingtons »Clash of Civilizations«,
Neokolonialismus und die Kultur des Westens
Christoph Burgmer: Herr Said, mit seiner These vom »Clash of Civilizations« hat Samuel Huntington ein neues Paradigma internationaler Politik entworfen. Der machtpolitische Konflikt der Nationalstaaten und der Ideologien werde zum 21. Jahrhundert hin vom »Kampf der Kulturen« abgelöst. Dabei sieht er den Westen von anderen, insbesondere dem islamischen Kulturkreis bedroht. Auf welche Vorstellungen von Kultur und Zivilisation stützt er eigentlich seine Argumentation?
Edward W. Said: Ich habe Schwierigkeiten mit seinen Begriffsbestimmungen. Huntington möchte zwischen Zivilisation und Kultur unterscheiden. Zivilisation begreift er als dasjenige, was stabil sei, was sich nie ändere: die grundlegenden Bücher, die grundlegenden Ideen einer islamischen oder westlichen Zivilisation und so weiter. Kultur hingegen sieht er individueller, dynamischer, als etwas, das sich ändere. Kulturen sind für ihn aus dem Grund dynamisch, weil sie sich aus der unveränderlichen Zivilisation ableiten. Ein solches Modell ist Unsinn. Diese Definitionen von Kultur oder Zivilisation sind abstrakt und schaffen Unklarheiten. Letztendlich dienen sie Huntington dazu, die Theorie des Kalten Krieges als Konflikttheorie in einer Welt ohne Kalten Krieg wiederaufzufrischen.
In Wirklichkeit erleben wir keinen Kampf der Kulturen, sondern einen Kampf um Definitionen innerhalb von Kulturen und Gesellschaften. Nehmen wir als Beispiel die islamische Welt. Was dort immer wieder die heftigsten Kontroversen auslöst, ist nämlich nicht die Frage, ob der Islam gegen den Westen ist oder gegen Indien, China oder Japan, sondern die Frage »Was ist der Islam überhaupt« und was bedeutet es in der heutigen Zeit, ein Muslim zu sein? Diskussionen darüber finden überall in der islamischen Welt statt: in Marokko, Ägypten, Saudi-Arabien, Iran, Malaysia, Indonesien oder Pakistan. Besitzen Muslime eine eigene Art zu denken oder etwa eine besondere Ansicht von ökonomischer Entwicklung? Bedeutet Muslim zu sein, großmütige Gesten zu zeigen, oder mehr Rechte für Frauen, oder weniger, oder ist es das Tragen eines Tschadors? Alle diese Fragen werden innerhalb der Gesellschaften diskutiert. Huntington dagegen hängt der irreführenden Idee an, daß jeder Muslim genau wisse, was der Islam sei und deshalb den Westen angreife und umgekehrt.
Wie sieht Huntington denn dann den Westen?
Huntington ist sich über die Gesellschaft im Westen überhaupt nicht klar. Eines der Fundamente westlichen modernen Denkens ist, um mit Nietzsche zu sprechen, die Frage »Wer sind wir, und was sind wir?« Ist es überhaupt möglich, von ?einer? Identität zu sprechen, gibt es nicht zahlreiche Identitäten? Oder sind Identitäten nicht Ergebnis von Herrschaft, von Willen und von anderem mehr. Daß er weder etwas vom Islam, noch von Japan, noch von Afrika oder der slawischen Welt versteht, ist vielleicht verständlich. Schließlich ist es ja nicht seine Aufgabe und man könnte sogar einräumen, daß dies nicht notwendig sei. Aber er spricht in seinen Büchern immer vom Westen, von der westlichen Art zu denken. Und genau damit wird klar, wie wenig er eigentlich vom Westen selbst versteht.
Einer der bedeutendsten, machtvollsten Aspekte des Westens, wenn es so etwas überhaupt gibt, besteht darin, daß die sogenannte Identität eine Revolte gegen Autorität ist. Auch wenn man im Westen zunächst in einer bestimmten Art und Weise dachte »So ist die Welt«, ist dies spätestens nach Marx, Nietzsche, Darwin und Freud nicht länger möglich.
Hinzu kommt, daß gerade durch die ?Kulturwissenschaften? belegt ist, daß Kulturen komplexer sind und viel mehr als nur eine einzige Qualität haben. Alle Kulturen sind Mischungen. Überdies haben die Historiker John Rawls und Eric Hobsbawm in ihren Arbeiten festgestellt, daß kulturelle Traditionen Erfindungen sind. Es gibt keine ursprüngliche Tradition, die man einfach irgendwo aufliest, um dann von sich selbst zu sagen »Ja, ich folge der Tradition«, sondern Menschen erschaffen Traditionen. So haben es die Briten in Indien gemacht und so geschah es in Europa, als man die Regeln des Fußballspiels erfand, die vorher nicht existierten und von denen man heute sagt, daß sie Tradition seien, obwohl sie erst hundert Jahre existieren.
Welche Motive liegen diesen Konstruktionsprozessen zugrunde?
Das Bild jeder Kultur oder Zivilisation ist künstlich hergestellt und man erfindet Bilder des »Anderen«, da sie für einen selbst einen bestimmten Gebrauchswert haben. Und das machen wir alle. Bernal zum Beispiel spricht von der Erfindung des antiken Griechenlands als einem Modell einer urbanen Kultur. Wissenschaftlich belegt ist, daß Griechenland eine Vermengung von jüdischer, afrikanischer, phönizischer, aramäischer und natürlich lokaler Kulturen war. Wir nennen dies heute »klassisches Griechenland«, weil wir es zu einem Modell der Wurzeln des Westens transformiert haben. Wir haben es also mit der Absicht geschaffen, uns von ihm abzuleiten. Wenn man alles berücksichtigt, kann man unmöglich behaupten, daß die Auseinandersetzungen zwischen den Kulturen das Zentrale sind. Denn man ignoriert damit, was innerhalb der Kulturen selbst vor sich geht.
Werden nach dem gleichen Muster kulturelle Identitäten für die »Dritte Welt«konstruiert? Woraus werden diese historisch abgeleitet?
Die Wurzeln liegen in der Geschichte des europäischen Kolonialismus und Imperialismus. Eine ganz wesentliche Rolle dabei spielten Wissenschaftler, Entdecker und Forscher. Ethnologie und Ethnographie entwickelten sich zu einer Methode, die dort lebenden Menschen innerhalb der Regeln der europäischen Anthropologie neu zu definieren. Damit entstand eine neue historische Sichtweise: Die Geschichte der Inder, die Geschichte der Afrikaner, die Geschichte der Muslime und so weiter verkümmerte zu Vorläufern einer darüber schon längst hinausgegangenen westlichen Entwicklung und konnte dadurch als zurückgeblieben dargestellt werden. Hegel behauptete, daß Geschichte von Ost nach West wandere und der Blick in Richtung Osten ermöglichte nun zahlreichen Orientalisten, Politologen und Historikern die Geschichte der »Ureinwohner« als Teil einer Entwicklung zu begreifen, die Europa schon vollzogen und die es als überwunden erklärt hatte.
Diese Machtdemonstration diente aber nicht allein zur Unterdrückung, sondern bot die Möglichkeit, die Menschen zu dem umzudefinieren, was man später als »Indigene« oder »Eingeborene« bezeichnete. So wurde zum Beispiel den Menschen in Algerien eine besondere Art und Weise zugeschrieben, wie sie denken und handeln. Man behauptete eine besondere arabische Mentalität, aus der man ableitete, daß die Araber nur Stärke verstehen. Die Chinesen definiert Renauld als sanftmütige Menschen, die nur deshalb existieren, um die Europäer zu bedienen. Die Schwarzen sind unterentwickelt, sagt Carlyle, und deswegen sind sie unsere Sklaven. Die Neudefinition der »Ureinwohner« war eine eindrucksvolle Demonstration imperialer Macht, deren Ziel letztlich darin bestand, Herrschaft und Profit zu maximieren.
Dieser Vorgang trägt einen wichtigen Aspekt der aktuellen Debatte um Huntingtons »Kampf der Kulturen«. Die Idee einer einheitlichen kulturellen Identität entstand in der »Dritten Welt« also überhaupt erst durch den Imperialismus und die profitgeleitete Konstruktion des kulturell Anderen. Seitdem existiert ein Unterschied zwischen einem Franzosen und einem Indochinesen, oder zwischen einem Franzosen und einem Algerier.
Nun gab es ja aber auch eine sehr romantisierende Sichtweise auf den Süden, insbesondere auf den Orient.
Das ist richtig. Nehmen wir als Beispiel Goethes »Westöstlicher Diwan«. Goethe selbst ist nie im Orient gewesen. Er kannte ihn nur durch die von Romantikern übersetzte Werke von Hafis. Trotzdem stellte der Orient für Goethe genauso wie für die Franzosen Francois-René Chateaubriand und Alfred de Vigny, der den Orient sogar bereist hatte, eine andere Welt dar, einen befreiten Ort, an dem man seine Phantasien ausleben konnte. Nur hier hatte man eine exotische Nähe zu »dem Anderen«, zu der Weite der Welt oder gar zur Gegenwart Gottes, wie Goethe im Westöstlichen Diwan sagt. Für andere, wie die Brüder Schlegel, barg der Orient den Ursprung der Zivilsation überhaupt. Und obwohl sie ihn nie bereist haben, leiteten diese Romantiker die Idee einer ursprünglichen Sprache, des Indogermanischen, von der alle folgenden Sprachen sich herleiten, aus dem Orient ab.
Das heißt, die romantische Vorstellung vom Orient entsprach einem Idealbild.
Ja und dieses Idealbild begann sich erst zu ändern, als es anfing, wie Frantz Fanon sagt, »auf die Realität zu stoßen«, und diese Realität ist die Wirklichkeit der heutigen Ägypter, der heutigen Inder, der heutigen Algerier. Ein Beispiel soll diesen Prozeß verdeutlichen. Wenn der Franzose Eugene Delacroix wunderschöne, lebenspralle und farbenfrohe Bilder wie »Der Tod des Sardanapal« malt, illustriert er die europäische Orientvorstellung in den ersten drei Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts. Aber schon ein paar Jahre später wurden sich einige wenige in Europa, wie etwa Alexis Clarel de Tocqueville, ein Historiker und Mitglied der französischen Nationalversammlung, darüber klar, daß Algerien nicht dieses farbenfrohe Delacroixsche Paradies war. Im Gegenteil: Es war ein Ort, an dem es Krieg gab, wo Emir Abdel Kader den Franzosen erbitterten Widerstand leistete. Tocqueville beschreibt, daß er selbst erst langsam begriff, daß zwischen Franzosen und Algeriern eine besondere Form von gegenseitigem Haß existiere und er benennt auch den Grund. Schließlich seien die einen dabei, die anderen zu erobern, was Widerstand provozieren müsse. Etwa in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Orient nur noch in dem realen Problem wahrgenommen, wie die imperiale Herrschaft durch die Errichtung von kolonialen Institutionen durchgesetzt werden könne.
Mit welchen Mitteln wurde dann diese imperiale Herrschaft durchgesetzt?
Ich möchte das am Beispiel Indien deutlich machen, wo eine geringe Zahl von Engländern über ein Land mit über 300 Millionen Einwohnern herrschte. Die Engländer waren also dazu gezwungen, verschiedenste Herrschaftsmethoden anzuwenden, um die Bevölkerung in Schach zu halten. Neben militärischen spielten vor allem intellektuelle eine zentrale Rolle. Das englische Erziehungssystem wurde zu einem entscheidenden Mittel, die Inder von der englischen Überlegenheit zu überzeugen.
In besonderer Weise bot sich dafür die Literatur an, wie sich am Beispiel des englischen Dichters John Milton zeigen läßt. Mit ihr ließ sich das Triumphale einer großen Dichtung, ja der englischen Sprache selbst demonstrieren. Aber mehr als das. Die Literatur Miltons wurde zu einem Mittel, junge Inder mit Hilfe der ungeheuer klangvollen englischen Sprache, in der sogar Gott und Teufel sprechen, von englischer Macht und Autorität zu überzeugen. Personifiziert wurde dies von den englischen Lehrern, die den jungen Indern die Sprache lehrten. Mit der Zeit begriffen sie ihre Achtung vor den Engländern als etwas Unerläßliches und entwickelten verwirrende, negative Gefühle gegenüber der eigenen Kultur. Denn wenn Gott und der erste Mensch im Paradies in solch einer magischen Art und Weise sprechen, was sind dagegen ihre Götter mit ihren zehn Armen und drei Köpfen? Für viele Inder war das englische System viel beeindruckender als das Eigene. Die Folge waren Unsicherheit und die Gewißheit, daß das Wort und die Logik europäisch und nicht indisch sein müssen. Hier liegt die Grundlage dafür, daß sich die Wirklichkeit gegen das romantische Idealbild durchsetzt.
Warum hat man sich denn erst in den letzten zwanzig Jahren damit beschäftigt, wie Walter Benjamin sagt, die Geschichte »gegen den Strich zu lesen«, um eine neue Perspektive auf das vom heutigen Verständnis aus Unverständliche eines imperialistischen Zeitalters herauszuarbeiten?
Die wesentliche Ursache ist, daß sich die Bedeutung von Identität selbst verändert hat und unterminiert worden ist. Es war eine einfache Sache, wenn man früher sagte: ich bin Franzose, ich bin Deutscher, ich bin Muslim, ich bin Schwarzer. Alle haben dann verstanden, was damit gemeint war. Heute, mit dem Zerfall der klassischen Imperien und der ungeheuer großen Zahl von Migranten hat sich dies verändert. Denn unser Jahrhundert ist ein Jahrhundert der Migration, in dem ganze Gesellschaften gezwungen wurden und werden, auszuwandern.
Das jetzige Deutschland ist nicht mehr das Deutschland von vor fünfundzwanzig Jahren. Heute gibt es nicht nur die Schwierigkeiten der Wiedervereinigung, sondern genauso die offene Frage der muslimischen Minderheit, die die Vorstellung von dem, was es heißt, ein Deutscher zu sein, verändert hat. Das gleiche gilt für die französische Gesellschaft, in der weder das Judentum noch der Protestantismus, sondern der Islam, also eine Religion von außerhalb, die zweitgrößte Glaubensgemeinschaft bildet. Das gleiche gilt für Schweden, Italien und besonders die Vereinigten Staaten. Die Vorstellung von der Bedeutung der amerikanischen Identität ist unter Druck geraten, weil sich in ihrem Binnenraum eine große Anzahl verschiedener, miteinander in Konflikt liegender Identitäten verbergen. Da gibt es die indianischen, chinesischen, lateinamerikanischen, afrikanischen Amerikaner und noch zahlreiche andere. Und es gibt einen neuen Konsens, der darin besteht, daß das alte Konzept einer einzigen Identität nicht nur falsch ist, sondern eine Form der Tyrannei darstellt, die verändert, gestürzt werden muß.
Dieser neue Konsens bleibt ja aber nicht unwidersprochen.
Nein, er bringt eine multikulturelle, multiethnische Realität hervor und provoziert zwei Reaktionen, von denen ich glaube, daß beide schädlich sind. Die eine besteht in der Ausbildung von Separatismus und Abschottung. In der Universität fordern die Studenten zum Beispiel einen Studiengang asiatisch-amerikanischer Literatur, der sich vom Studium der englisch-amerikanischen Literatur abheben soll. Diese Separierung dehnt sich auf alle Bereiche der Literatur und der Gesellschaft überhaupt aus. Die zweite Reaktion hat ihre Fürsprecher in den Konservativen. Sie behaupten, es gäbe nur eine Kultur und da dies ein westliches Land sei, müsse man Homer, Platon, Aristoteles, Rabelais, Goethe und Balzac unterrichten, also den ganzen bildungsbürgerlichen Kanon. Zwischen beiden gibt es nicht nur keinen Dialog, sondern sie radikalisieren sich zusehends.
Welche Rolle kommt in diesem Konfliktfeld den Kultur- und Gesellschaftswissenschaften zu?
Menschen, die wie ich tatsächlich vielen Kulturen angehören, müssen immer wieder betonen, daß es keine Notwendigkeit gibt, sich für die eine oder andere Kultur zu entscheiden. Ich bezeichne mich auch selbst weder als Araber, noch als Westler oder Amerikaner. Anstelle des »oder« setze ich das »und«. Die Neuorientierung in den Gesellschafts- und Kulturwissenschaften geht in diese Richtung: Die beispielhafte Benennung der Gemeinsamkeiten und der Versuch, Kultur und sogar Zivilisation als einen langsamen Prozeß der wechselseitigen Vermittlung zwischen einer Kultur und einer anderen verständlich zu machen.
Das steht nicht nur in direktem Gegensatz zu jemandem wie Huntington, der Kultur und Zivilisation als Kampfbegriffe gebraucht, sondern erfordert auch ein anderes Lesen, ein neues Lesen der überlieferten Texte. Bei großen Intellektuellen genau jener Kulturen, die heute, wie etwa die islamische, als fanatische Verfechter einer Identität gelten, lassen sich solche Bemühungen beobachten. Der in Frankreich lebende syrische Philosoph George Tarabishi hat zum Beispiel den »turath«, die Texte der klassischen arabischen Tradition, insbesondere Jahis und Ibn Chaldun, neu gelesen. Dabei hat er festgestellt, daß bei der Frage, was ein Araber sei, sich die Frage stelle, was ein Perser sei. Tarabishi machte deutlich, das insbesondere Ibn Chaldun die Voraussetzung dafür, ein Araber sein zu können, darin sah, zunächst einmal ein Perser zu werden, mit anderen Worten von der einen Identität in die Andere überzuwechseln. Deshalb müssen heute die Texte neu gelesen werden und wir müssen eine neue Art Begeisterung erzeugen, die einen Identitätswechsel zur Sehnsucht und nicht zu einer dramatischen Erfahrung macht.
Euripides, einer der großen Pioniere, beschrieb diesen Vorgang, als er in den Bacchen Pentheus, den König von Theben, in seiner Vorstellung zu Dionysos werden ließ. Bei Euripides endet es zwar als Tragödie und mit dem Tod, aber es wurde auch eine Art von neuem Ich sichtbar. Ich bin sicher, daß diese Art Kulturphilosophie ganz langsam bestimmend werden wird. Figuren wie Huntington stellen letztlich den Nationalismus in seiner schlechtesten Variante dar, da sie die Welt in einen Osten und einen Westen aufteilen, die sich unterscheiden müssen. Auf diesen Unterschied bestehen sie.
Aber er wird genauso abgelöst werden, wie die Forderung nach separierten, aufgeteilten und abgespaltenen Nationalismen, wodurch der Weg für die Möglichkeit einer Synthese der Unterschiede frei wird.
Christoph Burgmer, der das Gespräch führte, ist Journalist und Publizist. |